Fernbusse in Deutschland

Mi., 17. Juli
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Busreisen in Deutschland

Keine andere Branche scheint in Deutschland momentan so zu boomen, wie der Fernbusmarkt. Auf dem seit Anfang 2013 deregulierten und geöffneten Markt versuchen immer mehr Anbieter, die Gunst der Gäste zu gewinnen. Trotz rasant steigender Buchungszahlen hält sich immer noch relativ hartnäckig das Vorurteil, dass die Busse unbequem und langsam seien. Dabei sind sie auch ohne genauerers Hinsehen eine echte Alternative zu etablierten Verkehrsmitteln: Im Vergleich ist der Fernbus nämlich vom Preis sehr günstig. Anbieter versuchen mit niedrigen Ticketkosten auf sich aufmerksam zu machen. Bucht man frühzeitig und hat etwas Glück, kann man sogar Schnäppchen von weit unter 10 Euro auch auf langen Strecken ergattern. Doch auch wenn man sein Ticket erst am Tag der Reise kauft, ist man immer noch weit von Bahn- und Flugkosten für die gleiche Strecke entfernt. Gerade für preisbewusste Gäste oder spontane Fahrten sind die Busse also sehr gut geeignet, um Geld zu sparen. Zwar kann der Bus nicht mit einem ICE auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke mithalten, häufig ist der Unterschied der Fahrtzeit im Vergleich zu Bahn, Flug und Auto aber überschaubar. Wichtigster Faktor hierbei ist die Verkehrslage. Solange der Bus nicht in einen Stau kommt verliert er gegenüber der Bahn und vor allem dem Auto nicht allzuviel Zeit. Dies hängt auch damit zusammen, dass Busse nur mit wenigen- oder gar keinen Zwischenstopps an Ihren Zielort gelangen und bei längeren Strecken mit zwei Fahrern unterwegs sind, sodass es wenig lange Pausen gibt.

Beliebte Strecken

Mittlerweile ist das Streckennetz der Fernbusanbieter in Deutschland sehr gut ausgebaut. Auf beliebten Strecken fahren verschiedene Unternehmen auch mehrmals täglich, teilweise gibt es sogar Nachtfahrten, die am späten Abend losfahren und am frühen Morgen des Folgetages am Zielbahnhof ankommen. Viele Metropolen verfügen über Zentrale Omnibusbahnhöfe, die als Anlaufstelle für alle Busreisen dienen. In anderen Städten hat man übergangsweise Stationen auf Parkplätzen oder am Bahnhof gefunden, an denen die Busse halten können. Solange sich diese aber nicht in der Nähe von bereits bestehenden Bahnhöfen befinden, sind hier jedoch Serviceangebote oder Wartehallen, Ticketschalter und/oder Sitzgelegenheiten stark begrenzt, oder erst gar nicht vorhanden. Auch immer mehr kleinere Städte, vor allem touristische Urlaubsorte und solche auf den Hauptstrecken zwischen größeren Städten, werden mittlerweile von Fernbussen angefahren. Bei Städten ohne Fernbusanschluss lohnt sich eine Umkreissuche, dank der man Teile der Strecke mit dem Bus zurücklegt und dann den übrigen kurzen Teil der Strecke mit der Bahn fährt bzw. auf einen anderen Bus umsteigt. Auf folgender interkativer Karte sind die wichtigsten Stationen und die sie anfahrenden Anbieter eingezeichnet.

Wichtige Busanbieter

Da es in Deutschland viele Jahre für Busse gesetzlich verboten war, Langstreckenfahrten im Linienbetrieb anzubieten, die auch von der Bahn bedient werden, ist der Markt gerade sehr im Umbruch. Erst vor einigen Jahren wurde beschlossen, dass Fernbusfahrten auf Strecken von über 50 Kilometern erlaubt seien. Aus diesem Grund haben in der letzten Zeit in Deutschland viele neue Fernbusse den Markt - und somit die Straßen - erobert. Lediglich auf Fahrten von weniger als 50 Kilometern ist die Konkurrenz zur Bahn immer noch verboten. Fernbusse stellen für viele Menschen eine preiswerte Reisemöglichkeit dar, die dennoch zuverlässig und sicher ist. Außerdem bietet der Bus in der Regel mehr Komfort, als zum Beispiel die mit drei Leuten besetzte Rückbank eines Kleinwagens. Aufgrund der vielen neuen Busunternehmen in diesem Bereich ist es schwer geworden, den Überblick über die verschiedenen Transport-Optionen zu behalten. Die bekanntesten und größten Busunternehmen in Deutschland sind MeinFernbus, Flixbus, ADAC-Postbus und BerlinLinienBus. Da es so viele Anbieter gibt, ist der Wettbewerb zwischen den einzelnen Unternehmen sehr hoch, was sich in äußerst niedrigen Ticketpreisen manifestiert. So niedrig, dass dieser Preiskampf schon die ersten Opfer gefordert hat: Unternehmen wie City2City verließen den Markt, andere Anbieter wie DeinBus mussten innerhalb der ersten 1,5 Jahre nach Liberaliserung des Fernbusmarktes Insolvenz anmelden. Dabei war DeinBus ein Pionier im Fernbusmarkt, da es bereits seit 2009 Busfahrten als Mitfahrgelegenheiten anbot und später erfolgreich gegen das Bahnmonopol klagte, was erst den Einstieg anderer Unternehmen ermöglichte.

Für die Ticket-Buchung beim Fernbus, gibt es einige nützliche Tipps. Zunächst sollte man beachten, dass es sich immer lohnt, so früh wie möglich zu buchen. Auch wenn es manchmal schwer ist sich festzulegen, sollte man das Buchen nicht hinauszögern, wenn man seine Reisestrecke und das Reisedatum kennt. Ähnlich wie Airlines und Bahnanbieter haben auch Fernbusse häufig ein variables Preissystem: dies bedeutet, dass Tickets in Kontingente eingeteilt sind. Je früher man also bucht, desto günstiger sind meist die Tickets. Weitere Faktoren, die den Preis beeinflussen, sind die jeweilige Nachfrage, besondere Veranstaltungen am Zielort, oder auch einfach die Uhrzeit und der Wochentag der Abfahrt. Der Kauf des Tickets ist am einfachsten über das Internet möglich. Auch der Direkt-Erwerb im Bus am Tag der Reise ist machbar, dann kostet das Ticket jedoch automatisch den Höchstpreis. Viele Unternehmen bieten Ihre Tickets auch an eigenen Ticketschaltern und bei Vertriebspartnern wie Reisebüros an, um eine größere Kundengruppe ansprechen zu können. Informationen zur Lage der einzelnen Fernbushaltestellen, und wie man diese mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichen kann, gibt es inzwischen bei den meisten Fernbusanbietern - direkt nachdem der Buchungsvorgang abgeschlossen ist. Außerdem ist es problemlos möglich, sich das Ticket auf sein Smartphone schicken zu lassen und dieses dann als eTicket vorzuzeigen.

Serviceangebote

Stiftung Warentest kam zu dem Ergebnis, dass die meisten Busse neben Pünktlichkeit und Sicherheit auch einen guten Komfort bieten. Garantierter Sitzplatz, Bordtoilette, kostenloses W-Lan, Steckdosen am Platz sowie die Möglichkeit während der Fahrt kleine Snacks und Getränke zu kaufen sind bei fast allen Anbietern der Standard. ADAC/Postbus bietet zudem ein Entertainment System in jedem Sitz, über welches Filme geschaut- und Musik gehört werden kann. Vier von fünf Bussen sind laut Stiftung Warentest zudem pünktlich. Auf allen Linien ist die Mitnahme von großen Gepräckstücken möglich. Diese werden in den Gepäckräumen des Busses verstaut. Die Mitnahme eines Gepäckstücks ist immer gratis, manchmal muss für weitere Gepäckstücke oder Sperrgepäck ein Aufpreis gezahlt werden. Auch die Mitnahme von Fahrrädern ist teilweise gegen Gebühr und Voranmeldung möglich.

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